Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum


Fahrradnavigation

Mit dem Rad will ich von Bonn nach Skagen, jenem nördlichsten Punkt auf der Wetterkarte oben in Dänemark. Ich gebe Start und Ziel in meine Navigationssoftware ein. Zusätzlich wähle ich die Optionen, „verkehrsarm“ und „asphaltierte Straßen“. Außerdem soll die Strecke über Hamburg gehen. Nachdem ich auf „Route erstellen“ geklickt habe, habe ich den perfekten Track.

Per drag und drop ziehe ich den Track auf meine Smartwatch. Eine Vibration der Uhr sagt mir an jeder Kreuzung, ob ich links, recht oder weiter geradeaus fahren soll. Einmal vibrieren bedeutet links abbiegen, zweimal bedeutet rechts und keine Vibration heißt, einfach weiter geradeaus …

Spikes – den Winter einfach nageln


Spikes - den Winter einfach nageln

Der Januar 2017 ist vorbei. Das war ein wahrer Wintermonat. Ganze -2,7 Grad betrug die Abweichung gegenüber der Referenzperiode von 1981 – 2010. Und sogar im Rheinland kam ein Hauch von Winterfeeling auf. Schnee gab es zwar nicht allzu viel – zumindest nicht in den niedrigeren Lagen – aber knackig kalt war es in dieser Zeit. Mehrfach zeigte das Thermometer -10, -11 Grad, wenn ich mich morgens auf den Weg nach Köln machte.

Interessant, wie schnell man sich daran gewöhnt. Mir hat diese trockene, klirrende Kälte mit ihren sternklaren Nächten sehr gefallen. Da können Temperaturen im leichten Plusbereich, wenn es draußen nass ist, deutlich fieser sein.

Strava + Sisu = Kunst


Sisu macht Strava Aktivitäten zur Kunst

Nachdem in den letzten Wochen die Website madewithsisu.com nicht in ihrem vollen Funktionsumfang verfügbar war – zumindest dann nicht, wenn ich geschaut habe – war dies gestern wieder der Fall. Was macht Sisu? Sisu importiert aus Strava Aktivitäten (Radfahrten, Läufe, Wanderung und Schwimmstrecken), die man mit Strava aufgezeichnet hat und macht daraus … „Kunst“. So nennt es zumindest Sisu: „Your Exercise Data As Art“

Wenn man es nicht gleich ganz so groß aufhängen möchte, kann man auch sagen, die Strava-Aktivitäten werden grafisch dargestellt 😉

And the winner is: The Fahrrad


And the winner is: the Fahrrad

Bevor ich nun vollends ins neue Jahr eintauche, noch ein schneller Blick zurück nach 2016, denn ich hab noch einen Gewinner zu verkünden. Seit drei Jahren treten mein Fahrrad und mein Auto in Sachen Jahreskilometer gegeneinander an. Die Regeln sind relativ einfach 😉 Wer am meisten schafft, hat gewonnen.

Die Autokilometer dokumentiere ich per Foto jeweils am 1. Januar und am 31. Dezember eines Jahres. Meine Radkilometer zeichne ich seit September 2012 bei Strava auf, am Anfang über die Strava-App mit dem iPhone und mittlerweile mit einer fēnix 3 von Garmin bzw. einem Edge 1000 aus dem gleichen Hause.

Memo an mich


Nicht vergessen: Besonnenheit hilft weiter

Dies „zum hinter die Ohren schreiben“:
• Im Winter reduzieren wir grundsätzlich das Tempo
• Wege können aufgrund von Eis, Reif, Nässe oder Laub sehr glatt sein
• Bremswege verlängern sich dadurch deutlich
• Vor Hindernissen – wie zum Beispiel parkende Autos oder unberechenbar laufende Hunde – bremsen wir
rechtzeitig ab; auch dann, wenn sich die Hindernisse auf dem Radweg befinden
• Ärger ist kein guter Ratgeber und Besonnenheit ist Trumpf
• Wir sind uns bewusst, dass ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem Auto die deutlich schlechteren Karten hat.

Winterradeln? Na klar, immer radeln!


Winterradeln? Na klar, das ist gar keine Frage

Saisonabschlussfahrt heißt es im Oktober in vielen Radveranstaltungskalendern. „Die Saison ist vorbei“, tönt es alsbald von vielen Seiten. Ich zucke dann jedesmal zusammen. Wie jetzt, wollen diese armen Menschen tatsächlich ihr Fahrrad bis zum Frühjahr wegschließen? Alexandra von andraktiv fragte dieser Tage:„Winterradeln – geht das?“ und rief gleichzeitig zur Blogparade auf.

Sogar ein großer Fahrradhersteller und Online-Händler aus Bocholt will mir das Winterradeln in seinem Newsletter ausreden:

Personen in Kommentaren auf Strava verlinken


Personen auf Strava verlinken

Manchmal hat man ja ein Brett vor dem Kopf. Und mal schnell jemand anderen nach der Lösung fragen, kommt natürlich auch nicht in Frage. Man ist ja schließlich Mann. Nee, da wurschtelt befragt man lieber Google und versucht die Lösung selbst zu finden.

Mir war vor einiger Zeit aufgefallen, dass sich Personen auf Strava in Kommentaren verlinken lassen. Mir wollte dies allerdings partout nicht gelingen. Mit dem @ vor dem Namen versuchte ich es, mit einem + wie man es in Google+ macht, mit der Eingabe der Athleten ID, ich recherchierte bei Google, ich las im Strava-Blog … Alles vergeblich. Und fragen, wie gesagt, wollte ich natürlich nicht! Eine Stunde, eine Stunde dreißig, mag dafür drauf gegangen sein.

… sonst bist Du gleich tot!


Da stand diese Mutter – halb auf dem Radweg, halb auf dem Gehweg. Beide Bereiche nur durch eine Steinfuge getrennt. In der in der linken Hand hielt sie eine Zigarette, in der rechten ihr Handy, in das sie seit mehreren Minuten wohl Nachrichten tippte. Immer wenn sie etwas geschrieben hatte, blickte sie aufs Handy, wartete und schrieb dann erneut.

Ihr Kind, ein etwa 6-jähriger blasser Junge, war ganz mit sich beschäftigt. Er hüpfte auf einem Bein um sie herum; von einem imaginären Kästchen zum nächsten, dabei sang er leise sang vor sich hin.

Kyle Dempster – ein Leben auf dem Grat


Kyle Dempster in The road from Karakol

Den kannte ich bisher nicht. Beim Stöbern im Unterlenker, dem Rennrad-Blog von Boris Odendahl, den ich hier ausdrücklich empfehlen möchte, bin ich über ihn, nein, über sie gestolpert: den Film „The Road from Karakol“ und diesen etwas schrägen, aber sympathischen Kyle Dempster.

Im Sommer 2011 fährt Kyle Dempster, damals 28, mit einem Fahrrad und einem Anhänger durch Kirgistan, der Schweiz Zentralasiens, wie er es nennt. Sein Ziel: diesen sehr gebirgigen zentralasiatischen Staat mit dem Rad zu durchqueren und dabei den ein oder anderen Berg als Erstbesteiger mitzunehmen. Denn Kyle Dempster ist von Haus aus nicht Radfahrer, sondern Bergsteiger.

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