Bei Starbucks gibt es die Unsitte, wenn man einen Cappuccino bestellt, dass man nach seinem Namen gefragt wird … Leute, ich möchte einfach nur einen Cappuccino, einen ganz normalen Cappuccino, ich zahle dafür und gut ist. Die Starbucksmitarbeiter aber wollen – weiß der Henker warum –, dass ich ihnen meinen Namen nenne: „Wie heißt Du?“

Wenn sie das für den „Bestellprozess“ benötigen, sollen sie mir doch eine Nummer geben. Sie können mir auch einen Namen verpassen, meinetwegen Verweigerer oder rosa Panther, Ananas. Mir egal.

Ich habe einfach keine Lust, meinen Namen zu nennen. Ich empfinde die Frage als Belästigung, sie nervt mich. Und es geht Starbucks einen Scheißdreck an, wie ich heiße. Ich will nur einen Cappuccino. Punkt.

Als ich neulich einmal die Frage mit „Herr Kotzsch“ beantwortete, wobei ich eine deutliche Pause zwischen Herr und Kotzsch machte, kritzelte die Mitarbeiterin, in einem Wort hin, was sie meinte, akustisch wahrgenommen zu haben: Herkosch stand dann auf meinem Becher.

Ich weiß nicht, wer sich das bei Starbucks ausgedacht hat, aber für den Ablauf des Bestellprozesses kann das doch nun wirklich nicht notwendig sein. In der Regel beantworte ich die Frage nach meinen Vornamen ja auch ganz brav, schon allein deshalb, um nicht den Ablauf zu verzögern.

Aber die Dame hinter der Theke heute, schlug dem Fass den Boden aus. Es kam das übliche: „Wie heißt Du?

Ich sage: „Joas“ und nenne, um es ganz klar zu machen, noch mal die einzelnen Buchstaben: „J-o-a-s“.

Sie schaut auf und buchstabiert mir nach: „J-o-a-s …“ – ganz kleine Pause. Dann fährt sie fort: Der heißt doch Jonas. Du hast ein n vergessen.“

Ich: „Nein, ich hab kein n vergessen. Ich heiße Joas, ohne n!“

Sie blickt auf den Becher, schreibt den Namen, schaut sich ihr Werk noch mal an und schiebt den Becher an den Kollegen links neben ihr weiter.

Dann sagt sie todernst: „Dann haben Deine Eltern das n vergessen.“

Starbucks und mein Name

J-o-a-s … und das ist das Ergebnis.

Update 28.04.2016:
Via Facebook wurde ich auf dieses Video aufmerksam gemacht. Das Falschschreiben der Namen scheint wohl Programm. Wobei es mir gar nicht um das Falschschreiben meines Namens ging, damit leb ich nämlich schon ein Leben lang ;), nein, es ging mir mehr um die Frage an sich …

 

8 thoughts on “Off-Topic: Heute bei Starbucks …

    • Danke für den Hinweis, Jochen. Keine Ahnung warum der nicht lädt … Bei den anderen Beiträgen kommt er mit einer gewissen Verzögerung.

       
  1. Herrlich! Ich mag diese Fragerei auch nicht, wobei ich aus anderen Gründen Starbucks meide. Aber buchstabieren muss ich dann so oder so, allerdings ist das wiederum nicht Starbucks-spezifisch.

     
  2. Da kann man wenigstens 30 Sekunden lang sein, wer man schon immer mal sein wollte. Lass sie halt Herr Sagan oder Herr Kittel auf deinen Becher schreiben (und schwupp ist das auch nicht mehr “off-topic” hier!). Wäre doch interessant zu sehen, wann mal einer stutzt 🙂

     
    • Gute Idee auch mit dem Nebeneffekt ;). Mir ging beim Schreiben auch noch das ein oder andere durch den Kopf … mal schauen.

       

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