„Kaffee & Kuchen“ im Oberbergischen


Kaffe und Kuchen im Bergischen

Der Garmin Edge 1000 und ich werden tatsächlich so langsam Freunde. Statt meinen 2. Teil zum Candy B. zu Ende zu schreiben, zog es mich heute aufs Rad. Eine spontane Einladung auf einen Bauernhof in Mildsiefen im Oberbergischen Kreis war mir ins Postfach geflattert. Die Sonne schien, eine extrem arbeitsreiche Woche lag hinter mir und einige meiner lieben Leute aus der Agentur hatten sich ebenfalls angekündigt. Da war die Frage „Rad oder Schreibtisch“ allenfalls als rhetorisch zu bezeichnen.

Candy B. Graveller – Vorgeschichte


Tolles Event der Candy B. Graveller, bei dem schon die Gestaltung von Bernd Hallmann Lust auf die Teilnahme macht

Als die Meldung zum Candy B. Graveller reinrauscht, häng ich in einer Räuberkneipe am Kölner Eigelstein. Ich nippe an einem Mexikaner. Neben mir die Kollegen Dirk und Frank. Wir haben den 9. Januar, Montagabend. Eigentlich nicht unser klassischer Kneipentag. Aber an jenem Montag waren die verehrten Kunden geschlossen aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekommen und ebenso geschlossen hatten sie ihre über die Weihnachtstage entstandenen Ideen wie auf einer Müllhalde bei uns abgekippt Anliegen platziert. An diesem Tag brauchte es einfach einen strukturierten Absacker. Nun ja, es gibt Schlimmeres für einen Selbstständigen.

Candy B. Graveller Live-Tracking


 Heute Kinder wird’s was geben. Ab 18:00 Uhr kann man den Live-Track vom Candy B. Graveller auf  Trackleaders verfolgen. Und ich bin mit dabei 🙂 Auf den Spuren der Rosinenbomber geht es von Frankfurt a. M. nach Berlin: 643 km quer durch Deutschland, auf denen rund 6.000 Höhenmeter zu bewältigen sind. Ein ausführlicher Nachberucht folgt selbstverständlich […]

Zum Brommieloop nach Hamburg


Brommieloop in Hamburg

Das letzte März-Wochenende verschlug es mich mal wieder nach Hamburg. Das war nach Col d`Hahnheide und dem Frühstück bei Blankenese schon mein dritter Hamburg-Trip innerhalb der letzten 12 Monate (eigentlich hätten es sogar vier sein sollen). Dieses Mal hieß es also Brommieloop in Hamburg. Bitte was? Was ist denn bitte schön ein Brommieloop wird sich nun manch einer fragen. Ein Brommie ist der Kosename für ein Faltrad der britischen Kultmarke Brompton. Das sind jene Räder, die man man in null Komma nichts in ein handliches, kleines Päckchen verwandeln kann. Und ein Loop ist englisch und bedeutet Schleife; der Brommieloop ist also eine Runde mit dem Brompton.

Rad und Raus – die Bibel für Bikepacker


Rad und raus von Gunnar Fehlau

Als ich dieser Tage von Radfreak André zu dem Buch, noch bevor ich es gelesen hatte, gefragt wurde: „Steht da jetzt so wirklich neues Zeug drin? Kleines Gepäck, bisschen Futter, los gehts. Oder?” antwortete ich à la Radio Eriwan: „Im Prinzip, ja André, aber Du bist auch nicht die Zielgruppe, denn Deine Antwort zeigt, Du bist schon auf Parteilinie :).“ Jetzt nach der Lektüre von „Rad und Raus“ rufe ich ihm zu: „Lesen, lesen, lesen!“

Dabei propagiert Autor Gunnar Fehlau zunächst genau das, was André sagt: Kleines Gepäck, bisschen Futter und los geht’s … Der Titel ist Programm, nimm dein Rad, egal was du für eins hast, und dann raus. Auch vor Deiner Haustüre kannst du ein Microabenteuer erleben.

Nach dem Buch das Rad oder Bürokratie überwinden


Ein Rad für Kai - das Crowdfunding-Projekt

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Geschichte des Autors Kai-Eric Fitzner, der nach einem Schlaganfall im Koma lag. Unter dem Hashtag #einBuchfuerKai hatte sich der Blogger Johannes Korten für Kai und seine Familie stark gemacht.

Ganz langsam ist Kai nun auf dem Weg der Besserung, wenn es auch noch ein weiter Weg ist. Das Sprechen musste er erst wieder lernen. Auch ist er durch eine halbseitige Lähmung noch sehr eingeschränkt.

Die Krankenkasse würde ihm einen E-Rollstuhl finanzieren. Den aber will Kai nicht, weil er in diesem nur passiv rumsitzen würde. Er möchte lieber ein Rad, genauer gesagt ein Trike.

Ein Fahrrad mit dem Fahrrad mitführen?


Auf dem Fahrrad ein Fahrrad mitführen

Für mich war es bisher eine absolute Selbstverständlichkeit: Dass ich, wenn es die Umstände erfordern, noch ein zweites Fahrrad nebenher mitführe. Und das kommt auch gar nicht mal so selten vor: Entweder, wenn Kind 1 oder 2 irgendwo abgeholen muss oder wenn ich eins unserer Räder zur Reparatur zum Radhändler bringe, weil mir die Zeit oder passendes Werkzeug fehlt.

Wie oft bin ich dann mit zwei Rädern quer durch die Stadt geradelt. Die linke Hand am eigenen Rad, die rechte am anderen Rad. Und cool, an der Ampel brauchte ich nicht mal aus den Klickies, weil ich mich so wunderbar auf dem Zweitrad abstützen konnte.

Big Apple Plus rockt die Straße


Schwalbe Big Apple Plus. Auf trockenem Untergrund eine gute Wahl

Für mein Stevens Streetflyer musste ein neuer Satz Reifen her. Aus den bisherigen Mänteln, den Schwalbe Super Moto Evo, die zum Schluss vorne wie hinten über und über mit kleineren und größeren Schnitten „verziert“ waren, hatte ich mit gut 11.000 km wirklich das letzte rausgeholt.

Ein erneuter Kauf der Super Moto Evo war ausgeschlossen, weil diese Reifen (zur Zeit?) so gut wie nicht mehr verfügbar sind. Zudem gehörte er auch nicht zu den pannensichersten Mänteln. Hinzu kam, dass er auch gewisse Schwächen beim Grip in den Kurven hatte, wie ich zwei Mal erfahren habe. So fiel meine Wahl auf den Schwalbe Big Apple Plus, der dem Altmantel relativ verwandt ist.

Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal


Auf zur Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal

5 Minuten bevor der Alarm am iPhone losgeht, wache ich auf. Die innere Uhr scheint ganz gut zu funktionieren. Es ist 3 Uhr 15. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der man von alleine freiwillig aufwacht. Vielleicht aber liegt es daran, dass es heute zur Berliner Fahrradschau geht. 5 Minuten bleibe ich noch liegen. Dann krieche ich aus dem Bett, in das ich erst zwei Stunden zuvor den Weg gefunden habe. Ausgeschlafen bin ich zwar noch nicht, aber richtig hundemüde auch nicht.

Um halb fünf muss ich in Köln am Hauptbahnhof sein. Ich hab den ersten ICE gewählt, um schon um 9.00 Uhr in Berlin zu sein. So bin ich pünktlich, wenn um 10.00 Uhr die Fahrradverrückten das schöne Ausstellungsgelände der Station Berlin am Gleisdreieck stürmen.

Spurcycle Bell: Besser das Original


Spurcycle Bell - besser das Oriiginal kaufen

Ich mag ja eigentlich nicht klingeln. Denn am liebsten fahre ich so, dass ich gar nicht klingeln muss. Klingeln wird zu oft missverstanden: Meist nicht als Warnung, im Sinne von, bitte aufpassen, Radfahrer möchte passieren, springen Sie mir nicht vors Rad … sondern als Befehl: Weg da, hier komm ich, Fußgänger mach Platz! Nicht selten wird es dann noch mit den Worten kommentiert: „Die Straße gehört Euch nicht allein!“

Daraus nun allerdings zu schließen, besser auf das Klingeln zu verzichten, ist ebenfalls ein Trugschluss, denn mindestens genauso häufig habe ich hören müssen: „Mein Gott, hast Du keine Klingel“, wenn ich nicht klingele …

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