Nach dem Buch das Rad oder Bürokratie überwinden


Ein Rad für Kai - das Crowdfunding-Projekt

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Geschichte des Autors Kai-Eric Fitzner, der nach einem Schlaganfall im Koma lag. Unter dem Hashtag #einBuchfuerKai hatte sich der Blogger Johannes Korten für Kai und seine Familie stark gemacht.

Ganz langsam ist Kai nun auf dem Weg der Besserung, wenn es auch noch ein weiter Weg ist. Das Sprechen musste er erst wieder lernen. Auch ist er durch eine halbseitige Lähmung noch sehr eingeschränkt.

Die Krankenkasse würde ihm einen E-Rollstuhl finanzieren. Den aber will Kai nicht, weil er in diesem nur passiv rumsitzen würde. Er möchte lieber ein Rad, genauer gesagt ein Trike.

Ein Fahrrad mit dem Fahrrad mitführen?


Auf dem Fahrrad ein Fahrrad mitführen

Für mich war es bisher eine absolute Selbstverständlichkeit: Dass ich, wenn es die Umstände erfordern, noch ein zweites Fahrrad nebenher mitführe. Und das kommt auch gar nicht mal so selten vor: Entweder, wenn Kind 1 oder 2 irgendwo abgeholen muss oder wenn ich eins unserer Räder zur Reparatur zum Radhändler bringe, weil mir die Zeit oder passendes Werkzeug fehlt.

Wie oft bin ich dann mit zwei Rädern quer durch die Stadt geradelt. Die linke Hand am eigenen Rad, die rechte am anderen Rad. Und cool, an der Ampel brauchte ich nicht mal aus den Klickies, weil ich mich so wunderbar auf dem Zweitrad abstützen konnte.

Big Apple Plus rockt die Straße


Schwalbe Big Apple Plus. Auf trockenem Untergrund eine gute Wahl

Für mein Stevens Streetflyer musste ein neuer Satz Reifen her. Aus den bisherigen Mänteln, den Schwalbe Super Moto Evo, die zum Schluss vorne wie hinten über und über mit kleineren und größeren Schnitten „verziert“ waren, hatte ich mit gut 11.000 km wirklich das letzte rausgeholt.

Ein erneuter Kauf der Super Moto Evo war ausgeschlossen, weil diese Reifen (zur Zeit?) so gut wie nicht mehr verfügbar sind. Zudem gehörte er auch nicht zu den pannensichersten Mänteln. Hinzu kam, dass er auch gewisse Schwächen beim Grip in den Kurven hatte, wie ich zwei Mal erfahren habe. So fiel meine Wahl auf den Schwalbe Big Apple Plus, der dem Altmantel relativ verwandt ist.

Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal


Auf zur Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal

5 Minuten bevor der Alarm am iPhone losgeht, wache ich auf. Die innere Uhr scheint ganz gut zu funktionieren. Es ist 3 Uhr 15. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der man von alleine freiwillig aufwacht. Vielleicht aber liegt es daran, dass es heute zur Berliner Fahrradschau geht. 5 Minuten bleibe ich noch liegen. Dann krieche ich aus dem Bett, in das ich erst zwei Stunden zuvor den Weg gefunden habe. Ausgeschlafen bin ich zwar noch nicht, aber richtig hundemüde auch nicht.

Um halb fünf muss ich in Köln am Hauptbahnhof sein. Ich hab den ersten ICE gewählt, um schon um 9.00 Uhr in Berlin zu sein. So bin ich pünktlich, wenn um 10.00 Uhr die Fahrradverrückten das schöne Ausstellungsgelände der Station Berlin am Gleisdreieck stürmen.

Spurcycle Bell: Besser das Original


Spurcycle Bell - besser das Oriiginal kaufen

Ich mag ja eigentlich nicht klingeln. Denn am liebsten fahre ich so, dass ich gar nicht klingeln muss. Klingeln wird zu oft missverstanden: Meist nicht als Warnung, im Sinne von, bitte aufpassen, Radfahrer möchte passieren, springen Sie mir nicht vors Rad … sondern als Befehl: Weg da, hier komm ich, Fußgänger mach Platz! Nicht selten wird es dann noch mit den Worten kommentiert: „Die Straße gehört Euch nicht allein!“

Daraus nun allerdings zu schließen, besser auf das Klingeln zu verzichten, ist ebenfalls ein Trugschluss, denn mindestens genauso häufig habe ich hören müssen: „Mein Gott, hast Du keine Klingel“, wenn ich nicht klingele …

Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum


Fahrradnavigation

Mit dem Rad will ich von Bonn nach Skagen, jenem nördlichsten Punkt auf der Wetterkarte oben in Dänemark. Ich gebe Start und Ziel in meine Navigationssoftware ein. Zusätzlich wähle ich die Optionen, „verkehrsarm“ und „asphaltierte Straßen“. Außerdem soll die Strecke über Hamburg gehen. Nachdem ich auf „Route erstellen“ geklickt habe, habe ich den perfekten Track.

Per drag und drop ziehe ich den Track auf meine Smartwatch. Eine Vibration der Uhr sagt mir an jeder Kreuzung, ob ich links, recht oder weiter geradeaus fahren soll. Einmal vibrieren bedeutet links abbiegen, zweimal bedeutet rechts und keine Vibration heißt, einfach weiter geradeaus …

Spikes – den Winter einfach nageln


Spikes - den Winter einfach nageln

Der Januar 2017 ist vorbei. Das war ein wahrer Wintermonat. Ganze -2,7 Grad betrug die Abweichung gegenüber der Referenzperiode von 1981 – 2010. Und sogar im Rheinland kam ein Hauch von Winterfeeling auf. Schnee gab es zwar nicht allzu viel – zumindest nicht in den niedrigeren Lagen – aber knackig kalt war es in dieser Zeit. Mehrfach zeigte das Thermometer -10, -11 Grad, wenn ich mich morgens auf den Weg nach Köln machte.

Interessant, wie schnell man sich daran gewöhnt. Mir hat diese trockene, klirrende Kälte mit ihren sternklaren Nächten sehr gefallen. Da können Temperaturen im leichten Plusbereich, wenn es draußen nass ist, deutlich fieser sein.

Strava + Sisu = Kunst


Sisu macht Strava Aktivitäten zur Kunst

Nachdem in den letzten Wochen die Website madewithsisu.com nicht in ihrem vollen Funktionsumfang verfügbar war – zumindest dann nicht, wenn ich geschaut habe – war dies gestern wieder der Fall. Was macht Sisu? Sisu importiert aus Strava Aktivitäten (Radfahrten, Läufe, Wanderung und Schwimmstrecken), die man mit Strava aufgezeichnet hat und macht daraus … „Kunst“. So nennt es zumindest Sisu: „Your Exercise Data As Art“

Wenn man es nicht gleich ganz so groß aufhängen möchte, kann man auch sagen, die Strava-Aktivitäten werden grafisch dargestellt 😉

And the winner is: The Fahrrad


And the winner is: the Fahrrad

Bevor ich nun vollends ins neue Jahr eintauche, noch ein schneller Blick zurück nach 2016, denn ich hab noch einen Gewinner zu verkünden. Seit drei Jahren treten mein Fahrrad und mein Auto in Sachen Jahreskilometer gegeneinander an. Die Regeln sind relativ einfach 😉 Wer am meisten schafft, hat gewonnen.

Die Autokilometer dokumentiere ich per Foto jeweils am 1. Januar und am 31. Dezember eines Jahres. Meine Radkilometer zeichne ich seit September 2012 bei Strava auf, am Anfang über die Strava-App mit dem iPhone und mittlerweile mit einer fēnix 3 von Garmin bzw. einem Edge 1000 aus dem gleichen Hause.

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