And the winner is: The Fahrrad


And the winner is: the Fahrrad

Bevor ich nun vollends ins neue Jahr eintauche, noch ein schneller Blick zurück nach 2016, denn ich hab noch einen Gewinner zu verkünden. Seit drei Jahren treten mein Fahrrad und mein Auto in Sachen Jahreskilometer gegeneinander an. Die Regeln sind relativ einfach 😉 Wer am meisten schafft, hat gewonnen.

Die Autokilometer dokumentiere ich per Foto jeweils am 1. Januar und am 31. Dezember eines Jahres. Meine Radkilometer zeichne ich seit September 2012 bei Strava auf, am Anfang über die Strava-App mit dem iPhone und mittlerweile mit einer fēnix 3 von Garmin bzw. einem Edge 1000 aus dem gleichen Hause.

Memo an mich


Nicht vergessen: Besonnenheit hilft weiter

Dies „zum hinter die Ohren schreiben“:
• Im Winter reduzieren wir grundsätzlich das Tempo
• Wege können aufgrund von Eis, Reif, Nässe oder Laub sehr glatt sein
• Bremswege verlängern sich dadurch deutlich
• Vor Hindernissen – wie zum Beispiel parkende Autos oder unberechenbar laufende Hunde – bremsen wir
rechtzeitig ab; auch dann, wenn sich die Hindernisse auf dem Radweg befinden
• Ärger ist kein guter Ratgeber und Besonnenheit ist Trumpf
• Wir sind uns bewusst, dass ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem Auto die deutlich schlechteren Karten hat.

Winterradeln? Na klar, immer radeln!


Winterradeln? Na klar, das ist gar keine Frage

Saisonabschlussfahrt heißt es im Oktober in vielen Radveranstaltungskalendern. „Die Saison ist vorbei“, tönt es alsbald von vielen Seiten. Ich zucke dann jedesmal zusammen. Wie jetzt, wollen diese armen Menschen tatsächlich ihr Fahrrad bis zum Frühjahr wegschließen? Alexandra von andraktiv fragte dieser Tage:„Winterradeln – geht das?“ und rief gleichzeitig zur Blogparade auf.

Sogar ein großer Fahrradhersteller und Online-Händler aus Bocholt will mir das Winterradeln in seinem Newsletter ausreden:

Personen in Kommentaren auf Strava verlinken


Personen auf Strava verlinken

Manchmal hat man ja ein Brett vor dem Kopf. Und mal schnell jemand anderen nach der Lösung fragen, kommt natürlich auch nicht in Frage. Man ist ja schließlich Mann. Nee, da wurschtelt befragt man lieber Google und versucht die Lösung selbst zu finden.

Mir war vor einiger Zeit aufgefallen, dass sich Personen auf Strava in Kommentaren verlinken lassen. Mir wollte dies allerdings partout nicht gelingen. Mit dem @ vor dem Namen versuchte ich es, mit einem + wie man es in Google+ macht, mit der Eingabe der Athleten ID, ich recherchierte bei Google, ich las im Strava-Blog … Alles vergeblich. Und fragen, wie gesagt, wollte ich natürlich nicht! Eine Stunde, eine Stunde dreißig, mag dafür drauf gegangen sein.

… sonst bist Du gleich tot!


Da stand diese Mutter – halb auf dem Radweg, halb auf dem Gehweg. Beide Bereiche nur durch eine Steinfuge getrennt. In der in der linken Hand hielt sie eine Zigarette, in der rechten ihr Handy, in das sie seit mehreren Minuten wohl Nachrichten tippte. Immer wenn sie etwas geschrieben hatte, blickte sie aufs Handy, wartete und schrieb dann erneut.

Ihr Kind, ein etwa 6-jähriger blasser Junge, war ganz mit sich beschäftigt. Er hüpfte auf einem Bein um sie herum; von einem imaginären Kästchen zum nächsten, dabei sang er leise sang vor sich hin.

Kyle Dempster – ein Leben auf dem Grat


Kyle Dempster in The road from Karakol

Den kannte ich bisher nicht. Beim Stöbern im Unterlenker, dem Rennrad-Blog von Boris Odendahl, den ich hier ausdrücklich empfehlen möchte, bin ich über ihn, nein, über sie gestolpert: den Film „The Road from Karakol“ und diesen etwas schrägen, aber sympathischen Kyle Dempster.

Im Sommer 2011 fährt Kyle Dempster, damals 28, mit einem Fahrrad und einem Anhänger durch Kirgistan, der Schweiz Zentralasiens, wie er es nennt. Sein Ziel: diesen sehr gebirgigen zentralasiatischen Staat mit dem Rad zu durchqueren und dabei den ein oder anderen Berg als Erstbesteiger mitzunehmen. Denn Kyle Dempster ist von Haus aus nicht Radfahrer, sondern Bergsteiger.

Frühstück bei Blankenese


First-light-Ride organisiert von Rick

Man hätte ja auch schön im Bett bleiben können, schrieb Rick, Fahrrad-Abenteurer und Organisator feinster Radfahrer-Treffen, nur einen Tag später auf Facebook. Wohl wahr! Es gibt sicherlich besseres als an einem Sonntagmorgen um halb sechs aus dem warmen Bett zu kriechen, um sich eine Stunde später im noch stockdunklen und eiskalten Hamburg mit Fahrrad auf irgendeinem Platz einzufinden.

Doch Rick hatte geladen und da kommt der Kenner schnell ins Grübeln, ob er der eigenen Bequemlichkeit nicht besser einen Tritt versetzt. Gleich beim Einladungstext fängt’s an zu kribbeln:

Eine Veranstaltung namens LEL


London - Edinburgh - London

Das Fahrradjahr 2016 geht langsam seinem Ende zu. In genau 8 Wochen schreiben wir schon den 1. Januar 2017. Ich denke zur Zeit viel an 2017, denn 2017 habe ich eine Teilnahme bei LEL geplant. LEL steht für London – Edinburgh – London und ist das britische Gegenstück zum bekannteren Radmarathon Paris – Brest – Paris (PBP) in Frankreich. Die Route von LEL 2017 ist 1.433 km lang und hat 11.128 Höhenmeter. In knapp fünf Tagen muss man zurück in London sein.

Nur alle vier Jahre findet dieses Event statt. Die Startplätze sind begrenzt. Für 2017 sind 1 500 Fahrer zugelassen. Meinen Startplatz habe ich seit dem 15. September 2015 sicher. An diesem Tag wurden 300 Plätze zur Registrierung über das Internet freigegeben

316 km entlang an Rhein, Mosel und Kyll


316 km entlang an Rhein, Mosel und Kyll

Es war Freitagmittag. Das Hotel für die Nacht in Hamburg war schon gebucht. Das Ticket für die Bahnfahrt ebenso. Und dann brach diese vermaledeite Feder des Garagentors, die alles blockierte. Was ich auch unternahm, das Tor ließ sich nicht öffnen – weder mit Feingefühl, noch mit roher Gewalt kam ich an meine Rennräder. Der kontaktierte Schlosser war bereits im Wochenende. Damit hatte sich der Trip nach Hamburg für das Einzelzeitfahren Hamburg – Berlin erledigt.

Nach ein bisschen Trübsal blasen war klar, dass ein adäquater Ersatz für dieses Wochenende hermusste. Adäquat sollte in diesem Fall heißen, ungefähr die gleiche Distanz wie Hamburg – Berlin, also rund 270 km.

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